Osteopathie bei Säuglingen und Kindern ist ein Spezialgebiet der Osteopathie.

Spezifisches Wissen über die Geburt, Entwicklungsstufen, neurologie und Anatomie ist sehr wichtig für eine optimale Behandlung.
 
Der optimalste Moment, Kinder zu behandeln ist einige Wochen nach der Geburt. Je früher Blockaden gelöst werden, umso besser kann sich das Kind entwickeln.
Weiter wichtige Lebensphasen, in denen eine osteopathische Kontrolle oder Behandlung sinnvoll wären, sind die ersten 2 Lebensjahre, 5-7 Lebensjahr und während der Pubertät.
 
Kinder und Säuglinge reagieren ziemlich rasch auf die Behandlung, da die Blockaden noch nicht so lange im Körper vorhanden sind, und das Nerfensystem schneller reagiert.
Nach einigen Behandlungen gibt es bei Kindern meistens schon Erfolg. Manchmal wird die Behandlungsdauer auch längere Zeit einnehmen.
 
Es ist sinnvoll, Ihr Kind auf die Behandlung beim Osteopathen vorzubereiten, indem Sie Ihrem Kind erzählen, dass der Osteopath den Körper ertasten wird und dass dieses nicht schmerzhaft ist.
 
Sie dürfen gerne zur Behandlung etwas mitbringen, womit Ihr Kind vertraut ist. Es gibt jedoch auch Spiele und Bücher in der Praxis.
 

Beschwerden bei denen die Osteopathie sinnvoll sein kann:

  • viel weinen, Unruhe
  • Schlafprobleme
  • Überstrecken
  • KISS-Syndrom (Schädelasymmetrie)
  • Blähungen
  • Wachstum schmerzen
  • Hüftdysplasie
  • Probleme mit dem Stuhlgang
  • Reflux
  • Vorzugshaltung, Kopfschiefstand
  • abgeflachter Schädel
  • Lern- und Verhaltensschwierigkeiten
  • Konzentrationsprobleme
  • Kopf- und/oder Bauchschmerzen
  • Hautprobleme, Ekzeme, Neurodermitits
  • Fuss-, Knie- oder Hüftprobleme
  • O-Beine, X-Beine
  • Probleme mit Atmung, Nebenhoehlen, Bronchien, usw.
  • usw.